
Genau so eine Maschine hat Ahovi entworfen. Er nennt sie "Orbit". Sie sieht aus wie ein Designerstück fürs Museum und funktioniert nach einem Prinzip, das ähnlich schon heute in professionellen Wäschereinigungsanlagen eingesetzt wird.Statt in Wasser schwimmt die Schmutzwäsche in tiefgekühltem flüssigen Kohlendioxid. Als Wäschetrommel fungiert eine doppelwandige Glaskugel. Zwischen den Glaswänden kühlt flüssiger Stickstoff das Innere auf Frosttemperatur. Im Zentrum der Glaskugel befindet sich ein Drahtkorb aus einem Spezial-Metall. Das leitet Strom besonders gut und kann starke Magnetfelder durchleiten.Die Magnetfelder werden in einem Ring erzeugt, der die Glaskugel berührungslos in seiner Mitte hält.Auch die Energie zum Waschen stammt aus den Magnetfeldern. Die beschleunigen das flüssige Kohlendioxid in der Glaskugel auf Überschallgeschwindigkeit. Das Flüssiggas durchdringt die Wäschefasern und bricht die Schmutzmoleküle aus den Textilien. Nach wenigen Minuten ist die Wäsche sauber und trocken. Nur etwas zu kühl, um sie sofort anzuziehen.Ausgereift ist die Technik noch nicht. Aber Ahovi ist sich sicher, dass er sein Konzept praxisreif bekommt. Dafür gibt er sich Zeit. Im Jahr 2050 soll die Orbit-Waschmaschine in Serie gehen.
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